Sat­zung

Mit­glieds­bei­trä­ge:

Erwach­se­ner: 10,00 € pro Jahr

Kind: 5,00 € pro Jahr

Fami­li­en­bei­trag gül­tig ab 2 Per­so­nen:

Erwach­se­ner: 9,00 € pro Jahr

Kind(er): 4,00 € pro Jahr

Stand: 10.2021

§ 1 Name und Sitz des Ver­ein
Der Obst- und Gar­ten­bau­ver­ein Weid­hau­sen erstreckt sei­ne Tätig­keit auf das Gebiet: Gar­ten­bau, Orts­ver­schö­ne­rung und Lan­des­pfle­ge. Sitz des Ver­eins: 96279 Weidhausen. 

§ 2 Zweck und Zie­le des Ver­eins
(1) Der Ver­ein arbei­tet aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zig im Sin­ne des Abschnitts “Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke” der Abga­ben­ord­nung. Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung des Obst- und Gar­ten­bau­es, der Land­schafts­pfle­ge und des Umwelt­schut­zes zur Erhal­tung einer schö­nen Kul­tur­land­schaft und der mensch­li­chen Gesund­heit. Der Ver­ein för­dert ins­be­son­de­re die Ver­schö­ne­rung des Ortes und der Hei­mat. Er dient damit der Hei­mat­pfle­ge und der gesam­ten Lan­des­kul­tur. Der Sat­zungs­zweck wird ver­wirk­licht ins­be­son­de­re durch Durch­füh­rung ver­schie­de­ner gar­ten­bau­spe­zi­fi­scher Vor­trä­ge und Kur­se, jähr­li­che Pflanz­ak­tio­nen in der Gemein­de, Kin­der, Jugend­li­che und deren Fami­li­en an den Ver­eins­zweck her­an­zu­füh­ren.
(2) Der Ver­ein ist selbst­los tätig; er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.
(3) Die Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins.
(4) Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die den Zwe­cken des Ver­eins fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt werden.

§ 3 Mit­glied­schaft
Mit­glied des Ver­eins kann jede natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son wer­den. Zum Erwerb der Mit­glied­schaft bedarf es
1. einer vom Bei­tre­ten­den unter­zeich­ne­ten unbe­ding­ten Bei­tritts­er­klä­rung.
2. eines Auf­nah­me­be­schlus­ses des Vorstandes. 

Lehnt der Vor­stand die Auf­nah­me ab, so kann der Abge­wie­se­ne Beru­fung an die Ver­eins­lei­tung ergrei­fen, wel­che end­gül­tig ent­schei­det. Per­so­nen, die sich um den Ver­ein und sei­ne Bestre­bun­gen beson­ders ver­dient gemacht haben, kön­nen auf Antrag der Ver­eins­lei­tung von der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu Ehren­mit­glie­dern ernannt wer­den.

§ 4 Aus­schei­den aus dem Ver­ein
Die Mit­glied­schaft endet
1. durch Able­ben,
2. durch Austritt; 

Der Aus­tritt ist schrift­lich zu erklä­ren und nur zum Schluss des Geschäfts­jah­res unter Ein­hal­tung einer vier­tel­jäh­ri­gen Kün­di­gungs­frist mög­lich, der Jah­res­bei­trag für das lau­fen­de Jahr ist daher voll zu ent­rich­ten; der Aus­tre­ten­de ver­liert jeden Anspruch gegen den Ver­ein und sein Ver­mö­gen,
3. durch Ausschluss. 

§ 5 Aus­schluss
Ein Mit­glied kann jeder­zeit aus dem Ver­ein aus­ge­schlos­sen wer­den
1. wegen einer uneh­ren­haf­ten Hand­lung oder eines ver­eins­schä­di­gen­den Ver­hal­tens,
2 .wegen Rück­stän­den von Bei­trä­gen, wel­che trotz zwei­fa­cher Mah­nung nicht ent­rich­tet wur­den. Die Aus­schlie­ßung erfolgt durch Beschluss des Vor­stan­des zum Schluss des Geschäfts­jah­res. Vor der Beschluss­fas­sung ist dem aus­zu­schlie­ßen­den Mit­glied Gele­gen­heit zur Äuße­rung zu geben. Der Aus­schlie­ßungs­be­schluss hat die Tat­sa­chen, auf denen die Aus­schlie­ßung beruht, sowie den gesetz­li­chen oder sat­zungs­mä­ßi­gen Aus­schlie­ßungs­grund anzu­ge­ben. Der Beschluss ist dem aus­ge­schlos­se­nen Mit­glied vom Vor­stand unver­züg­lich per Ein­schrei­be­brief mit­zu­tei­len. Vom Zeit­punkt der Absen­dung des­sel­ben kann das Mit­glied nicht mehr an der Mit­glie­der­ver­samm­lung teil­neh­men, es sei denn, daß der Aus­ge­schlos­se­ne Beru­fung gegen den Aus­schluss ein­ge­legt hat. Das aus­ge­schlos­se­ne Mit­glied kann den Vor­stands­be­schluss inner­halb von vier Wochen, seit Zustel­lung des Brie­fes, durch Beru­fung an die Ver­eins­lei­tung anfech­ten, wel­che, vor­be­halt­lich des ordent­li­chen Rechts­we­ges, end­gül­tig ent­schei­det. Aus­ge­schie­de­ne oder aus­ge­schlos­se­ne Mit­glie­der haben kei­ner­lei Anspruch an das Ver­eins­ver­mö­gen. Sie sind aber ver­pflich­tet, ihre Ver­bind­lich­kei­ten dem Ver­ein gegen­über voll zu erfüllen .

§ 6 Rech­te der Mit­glie­der
Die Mit­glie­der haben das Recht,
1. die Ver­tre­tung ihrer Obst- und gar­ten­bau­li­chen Inter­es­sen vom Ver­ein zu for­dern,
2. an den Ver­samm­lun­gen und Ver­an­stal­tun­gen des Ver­eins teil­zu­neh­men,
3. beim Ver­ein Anträ­ge zu stel­len,
4. die vom Ver­ein zur Ver­fü­gung gestell­ten Ein­rich­tun­gen zu nut­zen und die gebo­te­nen Ver­güns­ti­gun­gen in Anspruch zu nehmen. 

§ 7 Pflich­ten der Mit­glie­der
Die Mit­glie­der haben die Ver­pflich­tung,
1. die Bestre­bun­gen des Ver­eins kräf­tigst zu unter­stüt­zen,
2. die Sat­zung des Ver­eins zu befol­gen,
3. die Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu befol­gen,
4 .die fest­ge­setz­ten Jah­res­bei­trä­ge zu ent­rich­ten, die Ein­rich­tun­gen des Ver­eins scho­nend zu behan­deln und dem Ver­ein jeden durch unsach­ge­mä­ße Behand­lung der Ein­rich­tung ver­ur­sach­ten Scha­den zu ersetzen. 

§ 8 Orga­ne des Ver­eins
(1) Die dem Ver­ein oblie­gen­den Auf­ga­ben wer­den besorgt,
1. durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung,
2. die Ver­eins­lei­tung,
3. den Vor­stand.
(2) Der Ver­ein ist Mit­glied des Baye­ri­schen Lan­des­ver­ban­des für Gar­ten­bau und Lan­des­pfle­ge, gleich­zei­tig auch des ört­lich zustän­di­gen Bezirks- und Kreisverbandes. 

§ 9 Mit­glie­der­ver­samm­lung
Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det all­jähr­lich mög­lichst im 1. Quar­tal des Jah­res statt. Zur Ein­be­ru­fung einer außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung ist der Vor­stand jeder­zeit berech­tigt; er ist hier­zu ver­pflich­tet, wenn ihre Ein­be­ru­fung von min­des­tens einem Fünf­tel der Ver­eins­mit­glie­der, unter Anga­be des Zwe­ckes, schrift­lich bean­tragt wird. 

§ 10 Ein­be­ru­fung der Mit­glie­der­ver­samm­lung
Die Ein­be­ru­fung der Mit­glie­der­ver­samm­lung durch den Vor­stand erfolgt durch Ein­la­dung im ört­li­chen Amts­blatt. Die Ein­be­ru­fung hat min­des­tens 4 Wochen vor­her unter Bekannt­ga­be der Tages­ord­nung zu erfol­gen. Über The­men wel­che nicht auf der Tages­ord­nung ste­hen kann die Mit­glie­der­ver­samm­lung kei­nen gül­ti­gen Beschluss fas­sen. Anträ­ge der Mit­glie­der sind min­des­tens 14 Tage vor der Ver­samm­lung schrift­lich beim Vor­stand einzureichen. 

§ 11 Durch­füh­rung der Mit­glie­der­ver­samm­lung
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der ver­tre­te­nen Mit­glie­der beschluss­fä­hig. Sie fasst ihre Beschlüs­se mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit der anwe­sen­den Mit­glie­der. Beschlüs­se über Abän­de­rung der Sat­zung bedür­fen einer Mehr­heit von drei Vier­tel der anwe­sen­den Mit­glie­der. Stim­men­gleich­heit gilt als Ableh­nung. Die Art der Abstim­mung bestimmt die Ver­samm­lung. Das Stimm­recht ist durch das Mit­glied per­sön­lich aus­zu­üben. Den Vor­sitz in der Mit­glie­der­ver­samm­lung führt der 1. Ver­eins­vor­sit­zen­de. Ist die­ser am Gegen­stand der Bera­tung betei­ligt, so über­nimmt den Vor­sitz der 2. Ver­eins­vor­sit­zen­de. Ist auch die­ser ver­hin­dert oder am Gegen­stand der Bera­tung betei­ligt, so wählt die Mit­glie­der­ver­samm­lung für die­sen Punkt der Tages­ord­nung einen Vor­sit­zen­den aus ihrer Mit­te. Über die Mit­glie­der­ver­samm­lung und ihre Beschlüs­se ist vom Schrift­füh­rer, bei des­sen Ver­hin­de­rung von einem vom Vor­sit­zen­den zu bestim­men­den Mit­glied der Ver­eins­lei­tung, eine Nie­der­schrift zu fer­ti­gen und vom Vor­sit­zen­den und Schrift­füh­rer zu unterzeichnen .

§ 12 Auf­ga­ben der Mit­glie­der­ver­samm­lung
Auf­ga­ben der Mit­glie­der­ver­samm­lung sind
1. Geneh­mi­gung des all­jähr­lich zu erstat­ten­den Tätig­keits- und Kas­sen­be­rich­tes, Ent­las­tung des Vor­stan­des und des Ver­eins­kas­siers,
2. Fest­set­zung der Höhe des Ver­eins­bei­tra­ges,
3. Fest­set­zung und Abän­de­rung der Sat­zung,
4. Wahl der Ver­eins­lei­tung (§ 13) und Kas­sen­prü­fer,
5. Beschluss­fas­sung über die von Mit­glie­dern gestell­ten Anträ­ge,
6. Stel­lung­nah­me von Beschwer­den gegen die Ver­eins­lei­tung,
7. Beschluss­fas­sung über Auf­lö­sung des Vereins. 

§ 13 Die Ver­eins­lei­tung
Die Ver­eins­lei­tung besteht aus dem 1. Ver­eins­vor­sit­zen­den, dem 2. Ver­eins­vor­sit­zen­den, dem Schrift­füh­rer, dem Kas­sier, sowie eini­gen Ver­eins­mit­glie­dern, wel­che auf die Dau­er von 3 Jah­ren von der Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt wer­den. Wie­der­wahl ist zuläs­sig. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann jeder­zeit die Bestel­lung der Ver­eins­lei­tung oder ein­zel­ner Mit­glie­der wider­ru­fen, eben­so die Auf­ga­ben­ver­tei­lung inner­halb der Ver­eins­lei­tung. Die Bestel­lung ist zu wider­ru­fen, wenn ein Mit­glied der Ver­eins­lei­tung sich eine gro­be Pflicht­ver­let­zung hat zu Schul­den kom­men las­sen oder sich zur ord­nungs­ge­mä­ßen Füh­rung der Geschäf­te als unge­eig­net erwie­sen hat. Die Zahl der wei­te­ren Vor­stands­mit­glie­der rich­tet sich nach der Mit­glie­der­zahl des Ver­eins. Außer dem 1. Ver­eins­vor­sit­zen­den, dem 2. Ver­eins­vor­sit­zen­den, dem Schrift­füh­rer und Kas­sier, kön­nen für je 100 Mit­glie­der 3 wei­te­re Vor­stands­mit­glie­der von der Ver­samm­lung gewählt wer­den. Die­se kön­nen die Auf­ga­ben wie Wan­der­wart, 2. Schrift­füh­rer, Baum­wart und Bei­rat über­neh­men. Die Ver­eins­lei­tung ist bei allen Sit­zun­gen ein­ge­la­den und voll stimmberechtigt .

§ 14 Beschluss­fas­sung in der Ver­eins­lei­tung
Die Ver­eins­lei­tung ist beschluss­fä­hig, wenn mehr als die Hälf­te ihrer Mit­glie­der anwe­send ist. Sie fasst ihre Beschlüs­se mit Stim­men­mehr­heit der Anwe­sen­den. Stim­men­gleich­heit gilt als Ablehnung .

§ 15 Auf­ga­ben der Ver­eins­lei­tung
Die Ver­eins­lei­tung ist zustän­dig zur Füh­rung aller Ver­eins­ge­schäf­te, soweit die­se nicht aus­drück­lich der Mit­glie­der­ver­samm­lung oder dem Vor­stand zuge­wie­sen ist. Ins­be­son­de­re obliegt ihr
1. Erstel­lung des Tätig­keits­be­rich­tes,
2. Vor­prü­fung des Kas­sen­be­rich­tes,
3. Auf­stel­lung des Haus­halts- und Arbeits­pla­nes für das kom­men­de Jahr,
4. Vor­schlag über die Höhe des Ver­eins­bei­tra­ges,
5. Vor­be­hand­lung aller der Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­zu­le­gen­den Fra­gen und Anträge. 

§ 16 Vor­stand
Der Vor­stand besteht aus dem 1. Ver­eins­vor­sit­zen­den, dem 2. Ver­eins­vor­sit­zen­den, dem Kas­sier und dem Schrift­füh­rer. Die Vor­stands­mit­glie­der und die Kas­sen­prü­fer wer­den von der Mit­glie­der­ver­samm­lung in gehei­mer schrift­li­cher Abstim­mung aus ihrer Mit­te auf drei Jah­re gewählt (§ 13). Die Bestel­lung der Vor­stands­mit­glie­der und Kas­sen­prü­fer kann jeder­zeit durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung wider­ru­fen wer­den. Die Vor­stands­mit­glie­der und Kas­sen­prü­fer ver­wal­ten ihr Amt grund­sätz­lich unent­gelt­lich. In beson­de­ren Fäl­len kann ihnen im Ver­hält­nis ihres Auf­wan­des eine von der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu bestim­men­de Ver­gü­tung gewährt wer­den. Außer­dem ist der Ersatz barer Aus­la­gen mög­lich. Der 1. Ver­eins­vor­sit­zen­de und der 2. Ver­eins­vor­sit­zen­de ver­tre­ten jeweils allein den Ver­ein gericht­lich und außer­ge­richt­lich. Sie haben die Stel­lung eines gesetz­li­chen Ver­tre­ters. Im Innen­ver­hält­nis gilt, dass der 2. Ver­eins­vor­sit­zen­de sein Ver­tre­tungs­recht erst wahr­nimmt, wenn der 1. Ver­eins­vor­sit­zen­de ver­hin­dert ist. Der 1. Ver­eins­vor­sit­zen­de beruft die Mit­glie­der­ver­samm­lung ein und bestimmt den Tagungs­ort sowie das Tagungslokal .

§ 17 Auf­ga­ben des Vor­stan­des
Ver­eins­in­tern gilt, dass der 1. Ver­eins­vor­sit­zen­de oder der 2. Ver­eins­vor­sit­zen­de den Ver­ein in Ange­le­gen­hei­ten mit einem Geld­wert bis zu 250,–EUR ver­tre­ten dar­über hin­aus nur mit Zustim­mung der Ver­eins­lei­tung. Sie ertei­len Zah­lungs­an­wei­sun­gen. Der 1. Vor­sit­zen­de lei­tet die Mit­glie­der­ver­samm­lung, er beruft und lei­tet die Sit­zun­gen der Ver­eins­lei­tung ein. Er sorgt dafür, dass über alle Sit­zun­gen und Ver­samm­lun­gen vom Schrift­füh­rer fort­lau­fend eine Nie­der­schrift gefer­tigt wird. Er führt die lau­fen­den Geschäf­te nach der Sat­zung und nach den Beschlüs­sen der Mit­glie­der­ver­samm­lung, der Ver­eins­lei­tung, sowie nach den Beschlüs­sen der Kreis‑, Bezirks- und Lan­des­ver­bän­de. Er gibt dem Schrift­füh­rer Anwei­sung über den all­jähr­lich zu erstel­len­den Tätigkeitsbericht .

§ 18 Betriebs­mit­tel
Die zur Erfül­lung der Ver­eins­zwe­cke nöti­gen Mit­tel wer­den beschafft durch:
1. Mit­glie­der­bei­trä­ge
2. Ein­nah­men aus Unter­neh­mun­gen und Ver­an­stal­tun­gen des Ver­eins
3. Spen­den, Stif­tun­gen und sons­ti­ge Zuwen­dun­gen an den Verein

§ 19 Jah­res­mit­glieds­bei­trag
Der Jah­res­bei­trag ist der fest­ge­setz­te Ver­eins­bei­trag, in ihm sind die Bei­trä­ge für die über­ge­ord­ne­ten Ver­bän­de enthalten .

§ 20 Geschäfts­jahr
Das Geschäfts­jahr ist das Kalenderjahr .

§ 21 Auf­ga­ben des Kas­siers
Der Kas­sier führt die Kas­sen­ge­schäf­te des Ver­eins. Er darf kei­ne Zah­lung ohne Anwei­sung des Ver­eins­vor­sit­zen­den­leis­ten. Er hat ins­be­son­de­re
1. sämt­li­che Ein­nah­men und Aus­ga­ben des Ver­eins nach den Anwei­sun­gen des Ver­eins­vor­sit­zen­den zu täti­gen, alle Ein­nah­men und Aus­ga­ben in ein Tage­buch ein­zu­tra­gen und die Bele­ge, wel­che mit der Zif­fer des Tage­buch­ein­tra­ges zu ver­se­hen sind, zu sam­meln,
2. die Jah­res­rech­nung nach Jah­res­schluss so zei­tig zu fer­ti­gen, dass sie der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­ge­legt wer­den kann,
3. ein Ver­zeich­nis über das Ver­mö­gen des Ver­eins anzu­le­gen und es stets auf dem lau­fen­den zu hal­ten,
4. die Mit­glie­der­bei­trä­ge recht­zei­tig ein­zu­zie­hen,
5. die fäl­li­gen Ver­bands­bei­trä­ge recht­zei­tig nach den bestehen­den Anwei­sun­gen abzu­lie­fern.
6. Die Jah­res­bei­trä­ge wer­den vor­zugs­wei­se per Bank­ein­zug erhoben. 

§ 22 Auf­ga­ben des Schrift­füh­rers
Der Schrift­füh­rer erle­digt alle schrift­li­chen Ver­eins­ar­bei­ten nach den Wei­sun­gen des Ver­eins­vor­sit­zen­den. Über alle Ver­samm­lun­gen des Ver­eins und alle Sit­zun­gen der Ver­eins­lei­tung und des Vor­stan­des hat er in ein beson­de­res Nie­der­schrif­ten­buch fort­lau­fend eine aus­führ­li­che Nie­der­schrift ein­zu­tra­gen. Alle Nie­der­schrif­ten sind vom Ver­eins­vor­sit­zen­den und vom Schrift­füh­rer zu unter­zeich­nen. Der Schrift­füh­rer fer­tigt sofort nach Jah­res­schluss im Ein­ver­neh­men mit dem Ver­eins­vor­sit­zen­den den Tätig­keits­be­richt so zei­tig, dass er der ordent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung vor­ge­legt wer­den kann. 

§ 23 Sat­zungs­än­de­rung
(1) Anträ­ge auf Sat­zungs­än­de­rung oder Auf­lö­sung des Ver­eins, wel­che nicht von der Ver­eins­lei­tung aus­ge­hen, bedür­fen der Unter­stüt­zung von min­des­tens einem Fünf­tel der Ver­eins­mit­glie­der und sind min­des­tens vier Wochen vor der beschlie­ßen­den Mit­glie­der­ver­samm­lung beim Vor­stand schrift­lich ein­zu­rei­chen.
(2) Zur Sat­zungs­än­de­rung des Ver­eins ist eine Drei-Vier­tel-Mehr­heit der bei der Mit­glieds­ver­samm­lung anwe­sen­den Mit­glie­der erforderlich. 

§ 24 Tod eines Mit­glie­des
Stirbt ein Mit­glied, über­gibt der Vor­sit­zen­de an die Hin­ter­blie­be­nen eine Bei­leids­kar­te mit ange­mes­se­ner Zuwen­dung. Der als Hin­ter­blie­be­ne nächs­te Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge wird vom Vor­sit­zen­den inner­halb eines Jah­res ange­spro­chen, ob er dem Ver­ein bei­tre­ten will. 

§ 25 Jubi­lä­en
Die Ver­eins­lei­tung bestimmt, wel­che Jubi­lä­ums­ge­schen­ke an die Mit­glie­der über­reicht werden .

§ 26 Ver­eins­ju­bi­lä­en der Mit­glie­der
Für 25jährige Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit steht dem Mit­glied die sil­ber­ne Ehren­na­del mit Urkun­de des Bezirks­ver­ban­des zu. Für 40jährige Ver­eins­zu­ge­hö­rig­keit steht dem Mit­glied die gol­de­ne Ehren­na­del mit Urkun­de des Lan­des­ver­ban­des zu und kann zum Ehren­mit­glied ernannt wer­den. Für 15jährige unun­ter­bro­che­ne Tätig­keit im Vor­stand wird die sil­ber­ne Ehren­na­del ver­lie­hen. Für 25jährige unun­ter­bro­che­ne Vor­stand­schafts­tä­tig­keit wird die gol­de­ne Ehren­na­del ver­lie­hen. Aus­nah­men sind nur im Son­der­fall­zu­läs­sig, wenn außer­or­dent­li­che Ver­diens­te für den Ver­ein erbracht wurden. 

§ 27 Gar­ten­ge­rä­te
Alle Mit­glie­der kön­nen sich beim Gerä­te­wart die ver­eins­ei­ge­nen Gar­ten­ge­rä­te aus­lei­hen. Sie sind nach Gebrauch in ein­wand­frei­em und sau­be­rem Zustand bald­mög­lichst dem Gerä­te­wart wie­der zurück­zu­brin­gen.
1. Für die motor­be­trie­be­nen, ver­eins­ei­ge­nen Gerä­te wird je Betriebs­stun­de ein Unkos­ten­bei­trag in ange­mes­se­ner Höhe erho­ben. Der Kraft­stoff zu den ent­spre­chen­den Gerä­ten wird dafür kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt.
2. Alle ande­ren Gerä­te wer­den den Mit­glie­dern kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt. Die Anschaf­fung von Gerä­ten kann nur mit Geneh­mi­gung der Vor­stand­schaft erfolgen .

§ 28 Bei­trags­frei­heit
Die Ver­eins­lei­tung und die Ehren­mit­glie­der wer­den bei­trags­frei geführt. 

§ 29 Kos­ten­ver­gü­tun­gen
Für Fahr­ten zu Tagun­gen, Schu­lun­gen, Sit­zun­gen, die über­ört­lich für den Ver­ein von Wich­tig­keit sind, wird den Betei­lig­ten die Erstat­tung eines Tages­gel­des, bzw. Fahrt­kos­ten­zu­schüs­se in ange­mes­se­ner Höhe vergütet.

§ 30 Ver­si­che­rung
Der Ver­ein, sowie alle Mit­glie­der, sind über den Lan­des­ver­band bei Gar­ten­ar­beit und Ver­eins­ver­an­stal­tun­gen versichert. 

§ 31 Auf­lö­sung des Ver­eins
Zur Auf­lö­sung des Ver­eins ist eine Drei-Vier­tel-Mehr­heit der bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung anwe­sen­den Mit­glie­der erfor­der­lich. Beim Auf­lö­sen oder Auf­he­bung des Ver­eins oder bei Weg­fall sei­nes bis­he­ri­gen Zwe­ckes, fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an die Gemein­de Weid­hau­sen, die es unmit­tel­bar und aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke zu ver­wen­den hat .

§ 32 Inkraft­tre­ten der Sat­zung
Die­se Sat­zung tritt mit dem Tag der rechts­gül­ti­gen Beschluss­fas­sung durch die Mit­glie­der­ver­samm­lung ‑falls der Ver­ein in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wird mit dem Tag der Ein­tra­gung in das Ver­eins­re­gis­ter ‑in Kraft. Der Obst- und Gar­ten­bau­ver­ein Weid­hau­sen wur­de vom Finanz­amt Coburg im Jah­re 1982 als gemein­nüt­zig erklärt. 

Erst­erstel­lung der Sat­zung am 24.02.1980.
Sat­zungs­än­de­rung an der Mit­glie­der­ver­samm­lung vom 07.03.1999, 14.03.2010 und 30.08.2018.
Weid­hau­sen, den 19.11.2019 .